Die falsche Entscheidungsfreiheit

Es werden viele Beziehungen aufrechterhalten, die längst beendet sein sollten.

Es werden aber auch Beziehungen beendet, die eigentlich weiter existieren sollten.

Menschen beenden Jobs einfach so oder wegen kleinerer Schwierigkeiten, die noch großes Potential hätten.

Menschen machen Jobs immer weiter, aus denen es schon lange nichts mehr herauszuholen gibt.

Es gibt negative Erfahrungen, denen wir einfach aus dem Weg gehen können und es gibt negative Erfahrungen, denen wir uns stellen müssen. Auch diesbezüglich sind die Entscheidungen der gegenwärtigen Menschheit häufiger falsch als richtig.

(Zum Glück gibt es die Prominenten, an denen sich all diese Fehlentwicklungen wunderbar studieren lassen.)

Aber was bedeutet hier "sollte" und "eigentlich"? Welche Kriterien lege ich an diese Behauptungen an? Und ist nicht eigentlich immer das, was geschieht, das Richtige?

Das Richtige ist immer das, was einer Seele zur Entfaltung hilft. Und das ist nicht irgendein halbseidenes Kriterium, sondern hier geht es um Energie.

Der Mensch ist eine Art Energie-Quelle. Der Mensch ist Energie, die sich auf eine spezifische, individuelle Weise ausdrücken möchte.

Und je größer der Anteil dieser Energie ist, der sich tatsächlich auf die ihm gemäße Weise ausdrücken kann, um so mehr Entfaltung bedeutet das.

Um in diesem Sinne die richtigen Entscheidungen zu treffen, muss man lernen, die eigene Energie in sich wahrzunehmen und dann freizulassen - auch wenn das vielleicht bedeutet, durch negative Erfahrungen hindurchzugehen.

Der gegenwärtige Mensch bildet sich eine Entscheidungsfreiheit ein, die er eigentlich nicht hat. Damit schadet er natürlich am meisten sich selbst.

Die Gründe für dieses Phänomen liegen in einer falschen Weltsicht und der daraus folgenden rationalen Isolierung: Inneren energetischen und emotionalen Vorgängen wird keine größere Bedeutung beigemessen. Sie sind einfach Störfaktoren, die es rational in den Griff zu bekommen gilt.

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